Arnold: 1991 war ich auf einer Weltreise über Neuseeland nach Kanada gekommen. Dort sah ich zum ersten Mal Lamas in einer privaten Haltung. Der Gedanke, dass man Lama auch in der Schweiz züchten konnte liess mich von da an nicht mehr los. 1994 kaufte ich 10 Lamastuten und habe mich dann in Kanada und USA über die Haltung und Ansprüche der Tiere informiert. 1996 stiess Uli Lippl dazu und gemeinsam stockten wir den Bestand auf. Im Jahr 2000 importierten wir für einen Züchter aus Nordamerika eine Herde von 200 Alpaka, die dann für 22 Monate bei uns betreut wurden, bevor sie weiter nach England reisten. Zu diesem Zeitpunkt beschloss auch Arnolds Bruder Toni, sich im Alpakabetrieb zu engagieren. Um die Alpakaställe wieder zu füllen, konnten wir in den Jahren 2004 und 2005 jeweils einen Import aus Chile und einen aus Peru realisieren. Aus diesen entstand unsere Alpaka-Stammherde. 2009 bekamen wir die Gelegenheit, eine Rentierherde zu kaufen. Da ich mich schon lange für diese Tiere interessiert hatte, habe ich nicht lange gezögert und mir den Traum erfüllt. Unser Tierbestand beträgt durchschnittlich 150 Lama, 150 Alpaka und 20 Rentiere.